Die St.-Dionysiuskirche in Heijen
Baupfarrer und Entwurf
Pfarrer Lambertus H. Rutten leitete den Bau. Er war von 1946 bis 1961 Pfarrer. Seine Idee war es, eine Kirche zu bauen, die später vergrößert werden konnte, falls die Zahl der Gemeindemitglieder wachsen würde. Die Architekturbüros F.H. Stoks aus Venlo und A.J. Raedts aus Amsterdam entwickelten den Entwurf.
Der Bauauftrag ging an die Firma J. Coenders aus Arcen. Die Kosten betrugen etwa 200.000 Gulden. Zur Finanzierung wurden monatliche Kollekten unter den fast 1.000 Gemeindemitgliedern gehalten. Bei der Grundsteinlegung kamen zusätzlich 2.200 Gulden zusammen.
Bau und Erweiterungen
Der Grundstein wurde im September 1954 gelegt. Am 26. November 1955 wurde die Kirche in Gebrauch genommen, obwohl das Innere noch nicht fertiggestellt war. 1957 begann der Bau eines neuen Pfarrhauses neben der Kirche, errichtet von der Firma Rutten aus Bergen. Ab 1958 war das Pfarrhaus in Gebrauch. 1962 entstand ein Gartenentwurf von J. Droessen und B. de Ruijter aus Tilburg.
Später verlor das Pfarrhaus durch die Zusammenlegung von Pfarreien seine ursprüngliche Funktion und dient heute als Wohnhaus. 1994 wurde an die Sakristei ein kleiner Pfarrsaal angebaut.
Patron
Die Kirche ist dem heiligen Dionysius geweiht. Der Überlieferung nach war er im dritten Jahrhundert der erste Bischof von Paris. Um das Jahr 250 wurde er getötet. Oft wird er mit seinem Kopf in den Händen dargestellt. In der Kirche steht eine Statue von ihm.
Gemeindliches Denkmal
Ende 2023 erhielt die St.-Dionysiuskirche den Status eines gemeindlichen Denkmals. Ausschlaggebend waren der besondere Baustil und die Details, die für das Kulturerbe wichtig sind – auch wenn es sich um eine Wiederaufbaukirche handelt.